Schachnovelle
Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs is, fordert ein Millionär gegen Honorar den mit un Art mechanischer Präzision spielenden Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Partie heraus. Der mitreisende Dr. B., ein österreichischer Emigrant, greift beratend ein und erreicht so ein Remis für den Herausforderer. Er hat sich, von der Gestapo, die ihn verhaftete, in ein Hotelzimmer gesperrt und von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen, monatelang mit dem blinden Spiel von 150 Partien beschäftigt, um sich so seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten. Durch diese einseitige geistige Anstrengung ergriff ihn ein Nervenfieber, dessentwegen man ihn entließ. Jetzt spielt Dr. B. zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen, freilich roboterhaft reagierenden Gegner. Es geht ihm bei dieser Partie lediglich darum, festzustellen, ob sein Tun damals während seiner Haft noch Spiel oder bereits Wahnsinn gewesen ist. Er schlägt den Weltmeister in dersten Partie souverän, läßt sich aber, eigentlich gegen seinen Willen, auf eine Revanche ein. Während this zweiten Partie ergreift ihn wieder das Nervenfieber: er bricht die Partie ab y werd nie wieder ein Schachbrett berühren.
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Chess, Chrestomaties and readers, Fiction, German language, Readers, German language, readers, General fiction, Criticism and interpretation, Chess players, Social isolation, Schachnovelle (Zweig, Stefan), Austrian fiction, Spanish translations, Spanish language materials, Austrian novel, Spanish translations, Fiction, short stories (sole author), Educators, Biography, History, New York Times review, Fiction psychological, World War, 1939-1945, Fiction, historical, Fiction, historical, general, Legal stories, Sea voyages, Chess, Novel, German fictionPeople
Stefan Zweig (1881-1942) Times
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